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Erstmals wird der Hecht im Jahre 1624 erwähnt. Ein gewisser Ulrich Rietmann kaufte den danebenliegenden "Ochsen" mit dem Segen der Stadt, um eine Gaststätte zu führen. Im 18. Jahrhundert aber war ein Niedergang der Hotellerie festzustellen und man war den Ansprüchen der Fremden nicht mehr gewachsen. Mit Aufhebung der Kontinentalsperre 1813, nach dem Sturz Napoleons I., verschwanden die Handelsbeschränkungen, was sich stark fördernd auf das Verkehrsleben in St. Gallen auswirkte. Ein junger Gastwirt aus Strassburg, Gottfried Molzheim, erwarb mit Darlehen des Kaufmännischen Directoriums den Hecht und erneuerte die Gebäulichkeiten, welche am 18. Oktober 1815 eröffnet wurden. Das Haus enthielt nebst 39 Schlafzimmern, 2 Speisesälen, 2 Küchen, Remise, Waschhaus Stallungen für 60 Pferde!
Im Jahre 1825 wies die Stadt eine Bevölkerung von 8900 Personen auf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Skizze Hecht 1830
Die Skizze stammt aus der "Hausgeschichte des Hotels Hecht" von August Steinmann
(ca. 1946), zur Verfügung gestellt von der Kantonsbibliothek St. Gallen (Vadiana).